Risikoeinschätzung nach § 8a SBG VIII

Sind gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so ist das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte abzuschätzen. Die Beratung und Vorgehensweisen bei einer Risikoabschätzung werden von den insoweit erfahrenen zertifizierten Fachkräften Herr Schmitz und Frau Wyes durchgeführt.

Phase 1:

Zu Beginn des Beratungsprozesses wird der genaue Auftrag geklärt, d.h. zu  welcher Frage möchte die falleingebende Fachkraft beraten werden.

Phase 2:

Beim Konstrukt Kindeswohlgefährdung geht es darum, nicht nur Anhaltspunkte zu erkennen, sondern auch darum, Lebenslagen der Familie zu bewerten. Es gilt die unterschiedlichen Wahrnehmungen der beteiligten Fachkräfte zu systematisieren. Um zu einer Einschätzung zu kommen, benötigt die insoweit erfahrene Fachkraft Informationen wie Art der Gefährdung, Risiko- und Schutzfaktoren, Fähigkeit der Sorgeberechtigten zur Gefährdungsabwehr, Hilfeakzeptanz.

Phase 3:

Die genannten Informationen müssen nun unter der Fragestellung, ob eine erhebliche Schädigung vorhersehbar ist, eingeschätzt werden. Dazu verwenden wir Risikoschätzbögen, Gefährdungseinschätzung und beraten uns kollegial.

Phase 4:

Die falleingebende Fachkraft wird bei der Vorbereitung des Elterngesprächs beraten. Mit den Informationen aus dem Elterngespräch kann eine geeignete Hilfe eingeleitet werden und die falleingebende Fachkraft gibt die Mitteilung an das Jugendamt weiter.

Phase 5:

Zur Beendigung des Prozesses überprüfen wir die Erfüllung des vereinbarte Auftrages.

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